Liebste Oma, der Eintrag im Kalender erinnert mich daran, dass Du vor drei Jahren von heute auf morgen eingeschlafen bist. Ich hatte das Glück in Deiner Nähe zu sein und Dich noch einmal berühren zu können, bevor Dich Fremde abgeholt haben. Deine Hand war noch ganz warm, Deine Gesicht entspannt. Wie sehr hattest Du Angst vor Schmerzen. Wie sehr hast Du Dich danach gesehnt friedlich einschlafen zu können. Dieser Wunsch wurde Dir erfüllt Weiterlesen

Nach meiner erneuten intensiven Ausmistaktion zwischen den Jahren, diesmal musste die Festplatte dran glauben, packte mich zum Januar hin eine unglaubliche Energie. Befreit von dem Datenballast, hatte sich scheinbar auch mein Kopf gelehrt, so dass wieder Platz für neue kreative Ideen vorhanden war. Ich hatte wieder Lust zu schreiben, so dass ich noch vor Silvester gleich zwei neue Artikel schrieb, und gleichzeitig Kolumnen und Aktionen für 2018 plante, z.B. „Ein Blick zurück“ bei Landlinien (meinem Blog für nachhaltiges Reisen). Sie kam mir zugeflogen, die Energie dafür, und beflügelte mich genau so weiter zu machen im Januar. Weiterlesen

Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende, in dem es (nach außen) um daklue etwas ruhiger wurde. Nach meiner intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema Minimalismus und meiner Aktion „Aussortieren“, spürte ich in diesem Jahr die – durchaus positiven – Folgen. Ich konnte mich mehr auf Leidenschaften wie Yoga konzentrieren, dem Druck im Social Web ständig aktiv zu sein entgehen und ich hatte mehr Zeit für neue Wege (wie z.B. die Weiterbildung „Kochen nach den 5 Elementen“, in der ich noch stecke). Es war einfacher weniger da, was mich weiter ablenken konnte. Weiterlesen

Was für ein wuseliger Tag. Viel getan und nichts geschafft. Gefühlt jede 5 Minuten etwas Neues begonnen und nichts davon zu Ende gebracht. Zuviel im Kopf, zuviel im Kalender, zu viele Aufgaben. Fest gequatscht, Termin verpasst, Freunde versetzt, den Tag verhetzt. Wenn einmal der Wurm drin ist… Und trotzdem, zwischen all dem Chaos, den Unperfektionismus einfach mal zu gelassen. Weiterlesen

Was für ein Jahr… müsste ich ein Resümee ziehen und in wenigen Worten beschreiben wie 2015 für mich war, dann würde ich sagen: herausfordernd. Ich bin in fast allen Bereichen meines Lebens, oder besser gesagt in meiner Komfortzone, mal mehr mal weniger an meine persönlichen Grenzen gestoßen. Die für mich dabei schwierigste war – und ist immer noch – die der Gesundheit. Weiterlesen

Work-Life-Balance. Große Worte, die eindeutig „Arbeit“ und „Leben“ voneinander trennen, um sie wieder in Balance bringen zu können. Doch ist Arbeit nicht längst ein Teil vom Leben? Oder sogar Ausdrucksmittel dessen? Gerne wird der sogenannten (meinen) Generation Y genau das zugeschrieben: die Sinnsuche in dem was wir machen. Statt ein Gleichgewicht wieder herzustellen, geht es viel mehr darum, das was Arbeit ist neu zu definieren und alternative Modelle zu finden. Wie möchte ich eigentlich leben? Und welche Rolle spielt meine Arbeit dabei? – frage ich mich seit geraumer Zeit und experimentiere. Weiterlesen

Um 5 Uhr aufstehen? Und das freiwillig? Niemals, würden einige sagen. Es lohnt sich, setze ich dagegen. Motiviert zu diesem Vorhaben hat mich ein Artikel im myMONK Blog, an dem ich vor etwa 3 Wochen hängen geblieben bin. „5 Gründe, um 5 Uhr morgens aufzustehen (und wie Du das schaffst)“ gaben mir ausreichend Futter für die Neugier und den inneren Schweinehund, so dass ich kurz darauf das erste Mal bewusst um 5 Uhr aufstand. Und es war einfach nur atemberaubend schön, dass ich seither nicht müde werde diesen Moment auf´s Neue erleben zu wollen. Weiterlesen

Jetzt habe ich ihn doch Tag vor Tag vor mir hergeschoben, diesen „Abschlussbericht“, das Fazit, die Auswertung meines Digitalfastens. Was nicht daran liegt, dass ich nicht gerne schreibe und Gedanken Buchstaben gebe, sondern schlicht weg an der Tatsache, dass ich mich dem Digitalen so entwöhnt habe während der Fastenzeit, dass mir ein Sonntag (wie heute) vorm Computer fast zu schade ist. Das sagt im Prinzip schon alles und könnte so mein Fazit sein. Wie es im Detail in den letzten 7 Wochen ohne Smartphone war, lest mehr. Weiterlesen

Bereits Ende letzten Jahres fasste ich den Vorsatz ein weniger digitales Leben zu führen. Dafür dass ich dieses Vorhaben gleich am 1. Januar 2014 digital in meinem Blog vorstellte, wurde ich zwar von einigen ausgelacht, aber – meine Freunde – ich meine es wirklich ernst! Das beiseitelegen des Smartphones und das ausschalten des Laptops fällt mir zugegebenermaßen immer noch schwer. Zwar habe ich nahezu alle Punkte meiner selbst ernannten ersten Entzugsstufe eingehalten Weiterlesen

Jedes Jahr wieder – same procedure as every year – kommen wir zu dessen Ende ins Grübeln, blicken 365 Tage zurück, wägen ab: „Was war gut? Was schlecht?“, erinnern uns an besondere Momente, werden fröhlich, wütend oder auch traurig… und sind motiviert Dinge zu verändern. So entstehen oft die bekannten Vorsätze für das neue Jahr. Erleichternderweise stellte ich in den letzten Tagen des nun schon „alten“ Jahres 2013 fest, dass es nichts gibt was ich mir neu vornehmen müsste, was ich nicht eh schon in Angriff genommen hätte… Weiterlesen

Wenn die Stimme versagt, dann wird es still. Um einen herum und im Kopf. Gespräche verlieren ihren Sinn, das Telefon bleibt lautlos, Menschen werden gemieden, Bedürfnisse über Zeichen ausgedrückt und die Tage verdammt einsam. Unsere Stimme ist ein Werkzeug, um uns auszudrücken. Das Gesprochene sind hörbare Gedanken. Unsere Sprache befähigt uns dazu, all das auszusprechen, das in unserem Kopf und in unserem Herz sitzt: Bedürfnisse, Emotionen, Wünsche, Anweisungen, Warnungen… Ob wir wirklich gehört werden, liegt im Ohr des  Zuhörers. Und vielleicht auch an Lautstärke und Sinnhaftigkeit des Gesagten. Fest steht: durch unsere Stimme machen wir uns „sichtbar“ und verbinden uns mit anderen Menschen. Weiterlesen