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„Wer bin ich – und wenn ja, wie viele“ so fragte bereits 2007 der Philosoph Richard David Precht in seinem gleichnamigen Sachbuch, und ich mich nahezu jeden Tag. Anders als Precht die Existenz von Gott und Moral zu hinterfragen, hinterfrage ich meine Präsenz nach außen. Im Hier und Jetzt bin ich Eine… eine Danni, eine Freundin, eine Schwester, eine Sommersprosse, eine Rothaarige, eine Nachbarin, Weiterlesen

Gerade wenn man auf Reisen unterwegs ist oder lange am Rechner arbeiten muss, fehlt es oft an Platz und Zeit für eine ausgedehnte Yoga-Praxis. Wie einfach man sich auch zwischendurch eine kleine Auszeit gönnen kann, ohne gleich die Matte auszurollen und in sportliche Klamotten zu schlüpfen, konnten wir beim Green Blogger Meetup im Workshop „Yoga für unterwegs“ unter Beweis stellen. Weiterlesen

Sommerzeit, Urlaubszeit. Die idealen Bedingungen um sich auf die Probe zu stellen in Sachen „minimalistisch leben“. Dank der physischen Grenzen des Koffers, passen nicht alle Kleidungstücke aus dem Schrank dort rein und für Übergepäck möchte man am Flughafenschalter auch nicht mehr zahlen. Meine erste und damit eindrücklichste Erfahrung mit viel bzw. wenig Gepäck zu reisen, machte ich Weiterlesen

Es gibt ein seltsames Phänomen, das sich automatisch ergibt sobald man Platz geschaffen hat… man füllt ihn schnell mit etwas Neuem. Kaum habe ich meine große Singlewohnung in eine kleine Pärchenwohnung getauscht, ist alles enger und voller als vorher. Und das obwohl ich so fleißig aussortiert habe? Irgendwas läuft hier falsch, oder besser gesagt zu langsam. Weiterlesen

Was für ein wuseliger Tag. Viel getan und nichts geschafft. Gefühlt jede 5 Minuten etwas Neues begonnen und nichts davon zu Ende gebracht. Zuviel im Kopf, zuviel im Kalender, zu viele Aufgaben. Fest gequatscht, Termin verpasst, Freunde versetzt, den Tag verhetzt. Wenn einmal der Wurm drin ist… Und trotzdem, zwischen all dem Chaos, den Unperfektionismus einfach mal zu gelassen. Weiterlesen

Krempel aussortiert, Erinnerungen losgelassen und Dinge gespendet als auch verkauft… Nach nur drei Monaten im neuen Jahr ist meine Wohnung leer, verdammt leer. Ich habe es tatsächlich geschafft mich von 75 auf 55 Quadratmeter zu verkleinern und meine Wohnung zu kündigen. Nun stehe ich da, zwischen Kisten voller Habseligkeiten und denke immer noch: „Mann… ist das viel!“ Weiterlesen

Im Januar Zimmer für Zimmer aussortiert, im Februar Gegenstände und Erinnerungen losgelassen, diesen Monat Möbel verkauft und die Wohnung leer geräumt. Ich hab´s geschafft: 75 qm plus Garten sind entrümpelt und meine Wohnung gekündigt! Doch was sich so einfach und schnell anhört, brauchte seine Zeit, in Stunden als auch in Gedanken. Weiterlesen

Über einen Monat habe ich gebraucht, um an Wochenenden und freien Abenden meine Wohnung auszusortieren. Angefangen von dem Herzstück meiner Sammlungen, den Erinnerungskisten, über meinen 3-Meter-Kleiderschrank bis zur letzten Ecke meiner Küche. Es ist vollbracht, jeder einzelne Raum ist entrümmpelt, und ich sitze oben auf der Spitze eines Müllberges. Weiterlesen

Erinnerungen… formgewordene Erlebnisse, nur für uns erkennbare Botschaften hinter einfachen Dingen, das Herzstück unserer Sammelleidenschaft, der Inhalt unserer Kisten. Vor genau 10 Jahren beschäftigte mich dieses Thema ganz besonders, als ich meine Diplomarbeit darüber schrieb. Ich wollte herausfinden, welche Bedeutung Erinnerungen und Hinterlassenschaften für uns haben und warum wir so gerne Dinge aufbewahren. Weiterlesen

Was für ein Jahr… müsste ich ein Resümee ziehen und in wenigen Worten beschreiben wie 2015 für mich war, dann würde ich sagen: herausfordernd. Ich bin in fast allen Bereichen meines Lebens, oder besser gesagt in meiner Komfortzone, mal mehr mal weniger an meine persönlichen Grenzen gestoßen. Die für mich dabei schwierigste war – und ist immer noch – die der Gesundheit. Weiterlesen

Wenn die Stimme versagt, dann wird es still. Um einen herum und im Kopf. Gespräche verlieren ihren Sinn, das Telefon bleibt lautlos, Menschen werden gemieden, Bedürfnisse über Zeichen ausgedrückt und die Tage verdammt einsam. Unsere Stimme ist ein Werkzeug, um uns auszudrücken. Das Gesprochene sind hörbare Gedanken. Unsere Sprache befähigt uns dazu, all das auszusprechen, das in unserem Kopf und in unserem Herz sitzt: Bedürfnisse, Emotionen, Wünsche, Anweisungen, Warnungen… Ob wir wirklich gehört werden, liegt im Ohr des  Zuhörers. Und vielleicht auch an Lautstärke und Sinnhaftigkeit des Gesagten. Fest steht: durch unsere Stimme machen wir uns „sichtbar“ und verbinden uns mit anderen Menschen. Weiterlesen

Man sagt, wenn man sich etwas ganz fest wünscht, dann geht es auch in Erfüllung. Genauso kam es mir vergangenen Dienstag vor, als ich zusammen mit über 50 Menschen beim YogaMob in Düsseldorf auf der Matte im Rheinpark lag… Denn vor fast genau einem Monat lag ich ganz ähnlicher Pose beim YogaMob in Frankfurt im Rahmen der KarmaKonsum Konferenz 2011. Und war begeistert! Veranstalter Christoph Harrach hatte es geschafft über 150 Yogis vor der IHK auf dem Börsenplatz zu versammeln und für „Yoga im öffentlichen Raum“ zu begeistern. Neben einigen Teilnehmern der Konferenz und vier bekannten Yogaschulen samt Schülern aus Frankfurt, gesellte sich auch der ein oder andere Passant dazu. 45 Minuten grüßten wir die Sonne, sangen zusammen Oms und fanden gemeinsam Ruhe in der hektischen Innenstadt Frankfurts. Dieses einzigartige Erlebnis zauberte ein zufriedenes Lächeln in mein Gesicht, das noch lange über den Abend hinaus anhielt. Bereits in meinem Bericht über die KarmaKonsum Konferenz beschloß ich innerlich, daß der YogaMob auch nach Düsseldorf kommen müsse, ohne dabei zu wissen daß es tatsächlich in Kürze klappen würde… Weiterlesen